San Antonio spielt seinen besten Basketball der Saison, und es ist kein Zufall, dass Victor Wembanyama endlich zu sich selbst findet. Am Montagabend gegen die Miami Heat zeigte der Rookie-Phänomen eine Show: 26 Punkte, 15 Rebounds und fünf Blocks. Die Spurs fegten Miami mit 136-111 vom Feld und bauten ihre Siegesserie auf sechs Spiele aus. Erinnern Sie sich noch, als Leute fragten, ob er mit der NBA-Physis umgehen könnte? Das scheint lange her zu sein.
Wembys Einfluss war während dieser jüngsten Serie unbestreitbar. In den sechs Siegen erzielte er durchschnittlich fast 25 Punkte, 12 Rebounds und über vier Blocks pro Spiel. Er legt nicht nur Zahlen auf; er diktiert defensive Schemata und zwingt Gegner zu schwierigen Würfen. Fragen Sie einfach Bam Adebayo, der Schwierigkeiten hatte, seinen Rhythmus zu finden, während Wembanyama in der Zone lauerte, und mit bescheidenen 14 Punkten bei 6 von 13 Würfen abschloss. Der Junge lässt andere All-Stars gewöhnlich aussehen.
Und es ist nicht nur Wemby. Keldon Johnson steuerte 23 Punkte gegen die Heat bei, und Tre Jones verteilte 11 Assists. Das ist keine Ein-Mann-Show mehr. Coach Popovich lässt sie mit einem Tempo und einer defensiven Intensität spielen, die die meiste Zeit der Saison fehlte. Sie bewegen den Ball, treffen offene Würfe – San Antonio traf am Montag mit unglaublichen 54,4 % aus dem Feld und 46,9 % von der Dreipunktlinie. Das ist nicht jede Nacht nachhaltig, aber es zeigt, wozu sie fähig sind, wenn alles zusammenpasst.
**Miamis Absturz in der Eastern Conference**
Während San Antonio aufsteigt, befinden sich die Miami Heat in einer ernsthaften Krise. Die 136-111-Niederlage gegen die Spurs war ihre dritte Niederlage in Folge, und sie haben nun sieben ihrer letzten zehn Spiele verloren. Sie halten sich noch an einem Play-in-Platz fest, aber nur knapp. Die Sache ist, dies ist nicht das zähe, defensiv ausgerichtete Heat-Team, das wir in den letzten Jahren gesehen haben. Sie gaben in der ersten Halbzeit 70 Punkte an ein Spurs-Team ab, das die meiste Zeit des Jahres Schwierigkeiten hatte, konstant zu punkten.
Hier ist die Sache: Jimmy Butler kann nicht alles alleine machen, und es sieht so aus, als würde er müde. Er hatte 19 Punkte gegen die Spurs, aber es fühlte sich wie leere Kalorien an. Tyler Herro, nach seiner Verletzung zurück, war unbeständig, und die Nebenbesetzung liefert einfach nicht genug. Die Offensivwertung der Heat ist in den letzten zwei Wochen eingebrochen, und ihre Verteidigung, normalerweise ihr Markenzeichen, war löchrig. 136 Punkte gegen *irgendjemanden* zuzulassen ist schlecht, aber gegen ein sich im Umbruch befindendes Spurs-Team? Das ist ein Warnsignal.
Im Ernst: Pat Riley muss handeln, und zwar bald. Dieser Kader, so wie er derzeit zusammengestellt ist, wird in der Eastern Conference nicht über die erste Runde hinauskommen. Sie verlassen sich zu sehr darauf, dass Spieler wie Duncan Robinson plötzlich zu konstanten Bedrohungen werden, und das passiert nicht. Der Osten ist zu stark besetzt. Boston, Milwaukee, Cleveland – sie alle sehen wie Anwärter aus. Miami sieht aus wie ein Team, das auf der Stelle tritt.
Schauen Sie, die Spurs sind noch ein oder zwei Jahre von einer echten Meisterschaft entfernt, aber diese Siegesserie ist ein massiver Vertrauensschub. Sie zeigt das Potenzial, die Vision. Für die Heat ist dies jedoch nicht nur eine schwierige Phase; es fühlt sich an, als würden die Räder abfallen. Wenn sie nicht schnell etwas Magisches finden, werden sie im April um ihr Playoff-Leben kämpfen.
Kühne Vorhersage: Die Miami Heat verpassen diese Saison die Playoffs komplett, und Pat Riley nimmt vor dem nächsten Weihnachtsfest eine drastische Traineränderung vor.