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Der jugendliche Schock des Thunder betäubt die Celtics im Garden Thriller

Von Maya Johnson · Veröffentlicht 2026-03-26 · Oklahoma City Thunder vs. Boston Celtics: Spielhöhepunkte

Man geht in den Garden und erwartet eine bestimmte Art von Spiel, wenn die Celtics spielen. Ein Kampf, eine Meisterklasse in der Ausführung. Aber was OKC am 3. April in der Causeway Street zeigte, war pures Chaos, die gute Art. Sie besiegten die Celtics mit 135-100, ein Ergebnis, das angesichts Bostons regulärer Saisonbilanz von 64-18 immer noch etwas unwirklich erscheint. Shai Gilgeous-Alexander, der mit 27 Punkten bei 11 von 20 Würfen abschloss, sah wie der MVP-Kandidat aus, der er ist, und zerlegte die normalerweise erstickende Verteidigung der Celtics mit der Gelassenheit eines Veteranen.

Die Jugend des Thunder war nicht nur energisch; sie war chirurgisch präzise. Josh Giddey, oft für sein inkonsistentes Shooting kritisiert, erzielte 22 Punkte und traf 5 von 5 Dreiern. Das ist die Art von Leistung, die einen fragen lässt, ob er endlich die Kurve kriegt, oder ob es nur eine dieser Nächte war, in denen der Korb wie ein Ozean wirkte. So oder so, es war ein großer Teil davon, warum OKC mit bis zu 35 Punkten führte. Jalen Williams fügte 17 Punkte hinzu und zeigte sein geschmeidiges Mid-Range-Spiel, was beweist, dass er weit mehr als nur ein ergänzendes Stück ist. Dies war auch kein Zufall, bei dem die Celtics schlecht warfen; Boston traf immer noch 45,7 % aus dem Feld. OKC spielte einfach ein nahezu perfektes Offensivspiel, traf 58,6 % aus dem Feld und unglaubliche 53,8 % von jenseits der Dreierlinie.

Bostons untypische Flaute

Mal ehrlich: Die Celtics sahen müde aus. Oder vielleicht waren sie einfach nicht bereit für das Tempo und die Aggression, die der Thunder mitbrachte. Jayson Tatum hatte eine ordentliche Nacht mit 29 Punkten und 10 Rebounds, aber er hatte auch 4 Ballverluste, Teil von Bostons insgesamt 14. Jaylen Brown hatte Schwierigkeiten und erzielte nur 15 Punkte bei 5 von 12 Würfen. Kristaps Porzingis, normalerweise eine zuverlässige offensive Bedrohung, war auf 14 Punkte begrenzt. Es fühlte sich an, als wären die Celtics ständig einen Schritt zurück, reagierten auf die Züge von OKC, anstatt ihre eigenen zu diktieren. Sie hatten gerade eine harte Auswärtsreise hinter sich, also mag es etwas Müdigkeit geben, aber eine 35-Punkte-Heimniederlage gegen einen anderen Anwärter ist ein Weckruf, unabhängig von den Umständen.

Die Sache ist die: Jeder spricht über die Tiefe der Celtics, und sie ist real. Aber wenn ihre Top-Drei-Spieler gegen ein so athletisches Team wie den Thunder nicht auf Hochtouren laufen, wird diese Tiefe entblößt. Bostons Bank steuerte nur 27 Punkte bei, verglichen mit OKCs 38. Das ist eine erhebliche Verschiebung in einem Spiel, in dem jeder Ballbesitz vergrößert wurde. Die Celtics schafften nur 19 Assists, eine niedrige Zahl für ein Team, das stolz auf Ballbewegung und das Schaffen offener Würfe ist.

Ein donnerndes Statement

Dieses Spiel war nicht nur ein Ausrutscher in der regulären Saison; es war ein Statement des Thunder. Sie zeigten, dass sie mit den Eliten der Liga mithalten und sie sogar auf deren Heimfeld dominieren können. Mark Daigneaults Team ist jung, ja, aber sie spielen mit einer Reife, die ihr Alter Lügen straft. Sie wechseln in der Verteidigung, erhöhen das Tempo und haben keine Angst vor dem Moment. Chet Holmgren hatte keine Monster-Scoring-Nacht (16 Punkte, 6 Rebounds), aber seine defensive Präsenz war spürbar, er veränderte Würfe und schützte den Korb.

Meine gewagte These? Wenn der Thunder gesund bleiben kann, sind sie *dieses Jahr* ein legitimer Finals-Anwärter. Nicht nächstes Jahr, nicht in zwei Jahren. Dieses Jahr. Sie haben die Star-Power in Gilgeous-Alexander, die ergänzenden Spieler, und jetzt haben sie bewiesen, dass sie in die härtesten Arenen der Liga gehen und ihren Willen durchsetzen können. Vergessen Sie ihre Jugend; sie sind bereit. Ich sage es jetzt: OKC erreicht die Western Conference Finals.