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Schau, der NBA-Dreipunktwurf ist nicht mehr nur eine Waffe; er ist das ganze verdammte ...

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📑 Inhaltsverzeichnis └ Die Scharfschützen-Show └ Jenseits der Dreipunktlinie: Ein sich wandelndes Bild └ Mehr von Shot1 └ Verwandte Artikel └ Kommentare
Maya Johnson
Basketball-Analysen
📅 Letzte Aktualisierung: 17.03.2026
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Veröffentlicht am 16.03.2026 · 📖 4 Min. Lesezeit

Die Scharfschützen-Show

Beginnen wir mit dem unbestrittenen König, Stephen Curry. Selbst mit 37 Jahren wette ich immer noch darauf, dass Curry eine Top-Drei-Bedrohung von jenseits der Dreipunktlinie sein wird. In seiner Saison 2024-25 traf er 42,5 % bei 11,5 Versuchen pro Spiel, was insgesamt 310 Dreiern entspricht. Was Curry auszeichnet, ist nicht nur die Prozentzahl oder das Volumen, sondern die schiere Anziehungskraft, die er ausübt. Die Verteidigungen geraten in Panik, sobald er die Mittellinie überquert, und sein Pull-up-Spiel bleibt unübertroffen. In der Saison 24-25 waren 60 % seiner Dreier aus dem Dribbling, eine Statistik, die seine offensive Last wirklich unterstreicht. Niemand zwingt eine Verteidigung so in die Knie wie er, nicht einmal annähernd.

Nun, Buddy Hield. Der Typ ist ein reiner Schütze, fast schon ein Rückgriff in seiner Catch-and-Shoot-Dominanz. Er mag nicht die gleichen Schlagzeilen wie die MVPs bekommen, aber seine Produktion ist unbestreitbar. Letzte Saison, bei den 76ers, versenkte Hield 245 Dreier mit einer Quote von 39,8 % bei 6,2 Versuchen pro Spiel. Das Verrückte an Buddy ist seine fast vollständige Abhängigkeit von Catch-and-Shoot-Möglichkeiten, die etwa 85 % seiner Dreier ausmachen. Er ist der ultimative Floor-Spacer, der sich ständig ohne Ball bewegt und bereit ist, nach einem Block zu feuern. Seine Rolle mag anders sein, aber sein Einfluss auf die Raumaufteilung eines Teams ist immer noch immens.

Donovan Mitchell hingegen ist ein Volumen-Scorer, der davon lebt, seine eigenen Würfe zu kreieren. In seiner Saison 2024-25 bei den Cavaliers erzielte er 280 Dreier mit einer Trefferquote von 38,5 % bei 9,0 Versuchen. Mitchells Spiel ist stark auf Pull-up-Dreier ausgerichtet, die etwa 70 % seiner Treffer ausmachen. Er ist ein Spieler, der umkämpfte Dreier über große Distanz treffen, eine misslungene Possession retten und sofortige Offensive erzeugen kann, wenn die Uhr abläuft. Diese Fähigkeit, aus dem Nichts tiefe Würfe zu generieren, hält ihn in dieser Diskussion.

Devin Booker ist ein weiterer High-Volume-Creator, obwohl sein Wurfprofil etwas ausgewogener ist als das von Mitchell. Booker erzielte in der Saison 24-25 für die Suns durchschnittlich 230 Dreier mit 39,0 % bei 7,5 Versuchen. Etwa die Hälfte seiner Dreier kommt aus dem Dribbling, was seine Komfortzone sowohl im Catch-and-Shoot- als auch im Self-Creation-Bereich zeigt. Er hat einen geschmeidigen, mühelosen Release, und seine Fähigkeit, wichtige Würfe in entscheidenden Momenten zu treffen, ist gut dokumentiert. Er ist nicht nur ein Schütze; er ist ein zertifizierter Punktesammler, der von überall her einnetzen kann.

Anthony Edwards. Hier wird es interessant. Edwards ist nicht mehr nur ein Dunker; sein Perimeter-Spiel hat sich dramatisch entwickelt. In der Saison 24-25 versenkte Ant-Man 210 Dreier mit soliden 37,5 % bei 7,0 Versuchen. Am ermutigendsten ist seine Entwicklung als Pull-up-Schütze, wo er jetzt bequem aus dem Dribbling werfen kann, was 55 % seiner Dreier ausmacht. Sein Selbstvertrauen ist grenzenlos, und mit seiner Athletik und Stärke wird er im offenen Raum fast unmöglich zu verteidigen. Das Beängstigende ist, dass er sich immer noch verbessert.

Jenseits der Dreipunktlinie: Ein sich wandelndes Bild

Um nun den Rest dieser hypothetischen Top 10 für 25-26 zu füllen, muss man sich Spieler ansehen, die Volumen, Effizienz und einen Hauch von "Angstfaktor" kombinieren. Desmond Bane von den Grizzlies ist, wenn er gesund ist, ein eiskalter Killer von der Dreipunktlinie, der bei hohem Volumen 42 % trifft. Tyrese Haliburton von den Pacers ist mit seinem schnellen Release und seiner großen Reichweite eine sichere Bank. Trae Young wird trotz seiner gelegentlichen Effizienzprobleme immer in der Spitzengruppe für schieres Volumen und Kühnheit sein. LaMelo Ball ist, wenn er in Form ist, ein schillernder Künstler mit großer Reichweite. Und ein Außenseiter? Vielleicht hat ein gesunder Klay Thompson noch eine weitere Elite-Schießsaison für die Warriors im Tank, oder vielleicht macht ein jüngerer Spieler wie Keegan Murray einen weiteren Sprung. Die Liga ist absolut voll von Talent.

Der Vergleich von Epochen ist fast unfair. Im Jahr 1980, als die Dreipunktlinie eingeführt wurde, lag der Ligadurchschnitt für Dreipunktversuche pro Spiel bei 2,8. In der Saison 2023-24 lag diese Zahl bei 35,1. Das Spiel hat sich grundlegend verändert. Heute wird selbst von Centern erwartet, dass sie den Raum öffnen. Spieler wie Curry und Thompson haben sich nicht nur an die neuen Regeln angepasst; sie haben das Spiel ihrem Willen unterworfen und gezeigt, dass der Dreipunktwurf *die* primäre Offensivwaffe sein kann, nicht nur eine ergänzende. Michael Jordans Karrierehöchstwert für Dreier in einer Saison lag 1996 bei 111. Curry erreicht das vor Weihnachten. Das Volumen allein ist überwältigend.

Hier ist meine gewagte These: Während Curry immer noch zur Elite gehören wird, wird Anthony Edwards in der Saison 2025-26 die Liga bei den insgesamt erzielten Dreiern anführen. Seine aufsteigende Entwicklung, kombiniert mit einer zunehmenden offensiven Last und verbesserter Effizienz, wird ihn an den Veteranen vorbeiziehen lassen.

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