Die Boston Celtics sind zu Hause in Topform, daran besteht kein Zweifel. Vier Siege in Folge im TD Garden, darunter der hart erkämpfte 117:109-Sieg gegen die Indiana Pacers am 24. März, zeigen ein Team, das vor seinen treuen Fans seinen Rhythmus findet. Sie waren in diesen Spielen von der Dreierlinie überragend und erzielten durchschnittlich über 16 verwandelte Dreier. Doch heute empfangen sie ein Team der Minnesota Timberwolves, das im Westen leise – und manchmal laut – auf sich aufmerksam gemacht hat. Dies ist nicht nur ein weiteres Heimspiel.
Minnesota, mit einer Bilanz von 43-28, liegt auf dem fünften Platz der Western Conference. Sie sind ein harter Gegner, aufgebaut um die Zwillingstürme Rudy Gobert und Karl-Anthony Towns. Und während Towns in ihrem letzten Spiel, einem 118:115-Sieg über die Knicks am 25. März, 32 Punkte und 10 Rebounds erzielte, ist es ihre Verteidigung, die wirklich herausragt. Sie hielten New York bei nur 41 % Wurfquote aus dem Feld. Das ist ein starker Kontrast zu einigen der löchrigen Verteidigungen, denen die Celtics in letzter Zeit begegnet sind. Jayson Tatum und Jaylen Brown werden heute Abend jeden ihrer Punkte hart erarbeiten müssen.
**Der Kampf unter dem Korb wird dieses Spiel bestimmen**
Die Celtics lieben es, Teams auseinanderzuziehen und Dreier zu werfen. Sie trafen am 22. März 20 Dreier gegen die Kings. Aber die Wolves stellen eine andere Herausforderung dar. Gobert, immer noch ein Kandidat für den Defensive Player of the Year, verstopft die Zone wie kaum ein anderer. Er holte 13 Rebounds gegen die Knicks und veränderte mindestens ein halbes Dutzend Würfe. Robert Williams III und Al Horford sind solide, aber keiner von ihnen wird Gobert konstant im Kampf um die Position übertrumpfen.
Das soll nicht heißen, dass die Celtics nicht punkten können. Tatum erzielt in seinen letzten zehn Spielen durchschnittlich 30,3 Punkte. Brown erzielte 27 Punkte beim Sieg gegen die Pacers. Aber Minnesota führt die Liga bei der gegnerischen Feldwurfquote an und hält Teams bei 45,4 %. Das ist kein Zufall. Sie zwingen dich, für alles innerhalb des Bogens zu arbeiten. Boston muss bei der Wurfauswahl extrem diszipliniert sein und diese schnellen, umkämpften Zweier vermeiden, die Gobert so gerne blockt. Hier ist meine gewagte These: Wenn Boston heute Abend mehr als 38 Dreier versucht, verlieren sie. Sie müssen den Korb attackieren, Fouls ziehen und Gobert im Raum verteidigen lassen, anstatt sich mit Sprungwürfen zufrieden zu geben.
**Edwards' Aufstieg und Bostons Bank**
Anthony Edwards ist ein Problem. Er erzielt in dieser Saison durchschnittlich 24,7 Punkte pro Spiel und hat gezeigt, dass er in der Crunchtime übernehmen kann. Er erzielte am 23. März 36 Punkte gegen die Warriors und zeigte seine überragende Athletik und verbesserte Wurftechnik. Marcus Smart wird alle Hände voll zu tun haben, und ehrlich gesagt glaube ich, dass Edwards dieses Duell öfter gewinnt als nicht. Die Perimeter-Verteidigung der Celtics, obwohl im Allgemeinen gut, hatte ihre Aussetzer.
Und dann ist da noch die Bank. Bostons zweite Einheit, angeführt von Malcolm Brogdon, war eine echte Stärke. Brogdon erzielt in diesem Jahr durchschnittlich 14,8 Punkte und 3,7 Assists von der Bank. Aber Minnesotas Bank, insbesondere Naz Reid, war effektiv. Reid erzielte 16 Punkte gegen die Knicks und sorgt für sofortige Offensive und Rebounding. Welche Bankeinheit auch immer einen Vorsprung herausspielen kann, wird ihrem Team in einem voraussichtlich engen Spiel einen riesigen Vorteil verschaffen. Die Celtics können sich keinen Scoring-Einbruch leisten, wenn Tatum und Brown auf der Bank sitzen.
Dies ist kein garantierter Heimsieg für Boston. Die Wolves spielen mit Selbstvertrauen, und ihre Innenverteidigung ist für die meisten Teams ein Albtraum. Boston muss nahezu perfekt spielen, um seine Heimsiegesserie auf fünf zu verlängern.
Meine kühne Vorhersage: Anthony Edwards erzielt über 30 Punkte, und die Timberwolves beenden Bostons Heimsiegesserie mit einem 108:105-Sieg.