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Bostons Boogeyman verbannt: Wolves brechen endlich den Garden-Fluch

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📅 23. März 2026⏱️ 4 Min. Lesezeit
Veröffentlicht 23.03.2026 · Timberwolves beenden 18-Spiele-Niederlagenserie in Boston mit einem 102-92 Sieg gegen die Celtics

Achtzehn Jahre. Denken Sie mal darüber nach. Achtzehn Jahre, seit die Minnesota Timberwolves mit einem Sieg aus Boston gegangen sind. Es war das Jahr 2005. Kevin Garnett trug noch ein Wolves-Trikot. George W. Bush war in seiner zweiten Amtszeit. Die meisten Spieler des aktuellen Kaders waren noch in der Grundschule. Die Celtics waren Minnesotas persönliches Gruselkabinett, ein Ort, an dem Siege Nacht für Nacht starben. Aber das änderte sich am Montag mit einem 102-92-Sieg, der sich weniger wie ein regulärer Saison-Sieg anfühlte, sondern eher wie eine Exorzismus.

Sehen Sie, die 18-Spiele-Niederlagenserie war nicht nur eine kuriose Statistik. Es war eine psychologische Barriere. Jedes Mal, wenn die Wolves in den TD Garden kamen, konnte man fast das Gewicht der Geschichte spüren, das auf ihnen lastete. Sie spielten gut, stießen dann aber an eine Wand. Oder sie wurden einfach von Anfang an überrollt. Diesmal fühlte es sich jedoch anders an. Kein Anthony Edwards, kein Karl-Anthony Towns – zwei ihrer größten Stars setzten dieses Spiel aus. Das ist normalerweise das Rezept für eine Niederlage gegen ein Team wie die Celtics, die vor Montag selbst eine sieben Spiele andauernde Heimsiegesserie hatten.

**Die Kids liefern einen K.O.-Schlag**

Die Sache ist die, die Jungs, die eingesprungen sind, haben nicht nur ausgeholfen; sie haben *aufgespielt*. Bones Hyland, ein Spieler, den die Wolves im Februar verpflichtet haben, erzielte 23 Punkte. Er traf 9 von 17 Würfen aus dem Feld, darunter ein paar riesige Dreier im vierten Viertel, als die Celtics versuchten, aufzuholen. Jaden McDaniels war direkt dabei und erzielte 19 Punkte bei einer effizienten Wurfquote von 8 von 13. McDaniels hat sich still und leise zu einer echten Zwei-Wege-Bedrohung entwickelt, und Nächte wie Montag zeigen genau, warum Minnesota sich für ihn entschieden hat. Er hat nicht nur gepunktet; er hat auch Spieler wie Jaylen Brown die ganze Nacht lang gejagt. Brown beendete das Spiel mit 30 Punkten, aber er musste für jeden einzelnen Korb gegen McDaniels' Länge hart arbeiten.

Ganz ehrlich: Die Celtics sahen einen Schritt zu langsam aus. Sie trafen nur miserable 39,8 % aus dem Feld und nur 28,9 % von jenseits der Dreierlinie. Jayson Tatum, normalerweise zu Hause ein Schrecken, traf 8 von 20 Würfen für 21 Punkte. Marcus Smart schaffte nur 7 Punkte bei 3 von 13 Würfen. Es war nicht nur ein schlechter Abend; die Wolves machten ihnen das Leben schwer. Sie dominierten die Rebounds und holten 50 Rebounds gegenüber Bostons 43. Naz Reid, ein weiterer Spieler, der längere Minuten bekam, holte 13 Rebounds und fügte 10 Punkte hinzu. Diese Art von kollektiver Anstrengung, besonders ohne die beiden besten Spieler, spricht Bände über die Kultur, die Finch in Minnesota aufbaut.

Dieser Sieg, selbst ohne Edwards und Towns, beweist, dass die Timberwolves mehr sind als nur eine Ansammlung von Talent; sie entwickeln eine echte Identität. Sie sind vielleicht noch ein oder zwei Jahre von einem legitimen Anwärterstatus entfernt, aber Nächte wie diese deuten darauf hin, dass sie auf dem richtigen Weg sind. Was Boston betrifft, sollte diese Niederlage als Weckruf dienen. Sie können sich nicht einfach auf Talent ausruhen. Sie wurden von einem dezimierten Team übertroffen, das es einfach mehr wollte.

Hier ist meine kühne Behauptung: Dieser Sieg, mehr als jeder andere in dieser Saison, sagt uns, dass Minnesota eine ernsthafte Bedrohung ist, um in den Playoffs für Aufsehen zu sorgen, auch wenn sie eine niedrigere Platzierung haben. Sie haben gezeigt, dass sie hart umkämpfte, hässliche Spiele auswärts gegen Elite-Konkurrenz gewinnen können. Und sie haben endlich die Bostoner Geister verbannt.